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Immer mehr ausländische Patienten in deutschen Krankenhäusern

Montag, 3. Dezember 2007

Gelsenkirchen – Von 2004 auf 2005 stieg die Zahl der ausländischen Gastpatienten in deutschen Kliniken von rund 50.600 auf etwa 54.100. Davon waren rund 40.000 Besucher, die sich lediglich während ihres Aufenthalts in Deutschland behandeln lassen mussten. Die übrigen Patienten kamen gezielt zur Behandlung in die Bundesrepublik.

Während Bayern circa 1.140 und Baden-Württemberg 1.800 Gastpatienten mehr verzeichnen konnten, sank die Zahl der Gastpatienten in Nordrhein Westfalen (NRW) um etwa 1.250. Das zeigt eine Untersuchung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule und des Sozial- und Seniorenwirtschaftszentrums Gelsenkirchen. 

Die Untersuchung zeigt laut IAT, dass sich ein starkes Engagement auf den Auslandsmärkten auszahlt, die Patienten aber nicht ohne entsprechende Bemühungen kommen. Einige Krankenhäuser hätten erfolgreiche Netzwerke in den Golfstaaten und Russland aufgebaut. Andere seien bei der grenzüberschreitenden Versorgung erfolgreich, indem sie gemeinsam mit den Nachbarländern Versorgungsstrukturen aufbauten.

Die kräftigsten Zuwächse in Bayern seien bei Patienten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait zu verzeichnen, in Baden-Württemberg aus Frankreich und der Schweiz, Russland, Kuwait und Saudi Arabien. NRW verliert laut der Studie vor allem Gastpatienten aus Belgien, den Niederlanden und der Türkei. Auch Rheinland-Pfalz, Hamburg und Berlin legten im Bundesländervergleich zu, während das Saarland und Niedersachsen mit zu den Verlierern zählten. © afp/aerzteblatt.de

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