Berlin – Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Rolf Schwanitz (SPD), rechnet mit einer stabilisierenden Wirkung des Gesundheitsfonds auf die Versicherungsbeiträge gesetzlicher Krankenkassen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass der Fonds ein Akt der Solidarität im Gesundheitswesen ist“, sagte Schwanitz der „Rheinpfalz“ vom Montag.
Weil die Steuerzuschüsse für den Fonds von 2,5 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 14 Milliarden Euro bis 2016 steigen würden, werde die Kostendynamik im Gesundheitswesen wegen der demographischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts künftig nicht mehr auf Versicherte oder Arbeitgeber abgeladen.
Ab Januar 2009 werden die Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zwar weiter von den einzelnen Krankenkassen eingezogen, fließen dann aber zusammen mit Steuermitteln in einen Fonds. Die Kassen erhalten daraus für ihre Versicherten Pauschalen sowie alters- und risikobezogene Zuschläge. Der Beitragssatz wird bundeseinheitlich festgeschrieben.
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