Ausland

Zahl der Raucher in Spanien drastisch gesunken

Donnerstag, 3. Januar 2008

dpa

Madrid - Zwei Jahre nach dem Inkrafttreten eines Gesetzes zum Nichtraucherschutz hat sich in Spanien die Zahl der Raucher drastisch reduziert. Seit das Rauchen am Arbeitsplatz, in öffentlichen Verkehrsmitteln und teilweise auch in Bars und Restaurants verboten ist, greifen mehr als 1,2 Millionen Spanier nicht mehr zur Zigarette, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Schätzung des spanischen Nationalkomitees zum Schutz vor Nikotinsucht (CNPT) hervorgeht.

Der enorme Rückgang sei jedoch nicht ausschließlich auf das Gesetz zurückzuführen, da sich schon früher rund 350.000 Menschen pro Jahr für ein Leben ohne blauen Dunst entschieden hätten, ergänzte Komitee-Sprecher Rodrigo Cordoba. 

In Spanien verbietet das Gesetz das Rauchen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln gänzlich. In Bars und Restaurants gelten lockere Bestimmungen. Obwohl kleine Lokale unter einer Größe von 100 Quadratmetern dazu verpflichtet sind, Raucher- und Nichtraucherbereiche räumlich voneinander getrennt einzurichten, wurde diese Regelung laut CNPT in 60 Prozent der Bars und Restaurants noch nicht umgesetzt.

Nach Angaben der spanischen Gesellschaft für Lungenheilkunde raucht jeder Dritte Spanier. 54 Prozent von ihnen haben demnach im vergangenen Jahr mindestens einmal versucht, das Rauchen aufzugeben. © afp/aerzteblatt.de 

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