Politik

FDP-Politiker gegen Änderungen beim Stammzellgesetz

Donnerstag, 3. Januar 2008

Berlin - Der kirchenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael Goldmann, hat sich gegen eine Liberalisierung des Stammzellgesetzes ausgesprochen. Er glaube, dass „man mit dem Wahn aufräumen muss, dass wir alles dürfen und machen können“, sagte Goldmann dem Berliner „Tagesspiegel“ vom Donnerstag. Im Grundgesetz stehe, dass das Leben zu schützen sei. Hinzu komme, dass die Entwicklungen der letzten Zeit gezeigt hätten, dass die Forschung nicht auf zusätzliche embryonale Stammzellen angewiesen sei.

Goldmann wandte sich mit seinen Äußerungen gegen die Mehrheit der FDP-Bundestagsfraktion, die für eine komplette Freigabe der Stammzellforschung in Deutschland wirbt. Während seine Kollegen in der Fraktion mit einer Ethik des Heilens argumentierten, gehe es ihm auch um den Schutz des Lebens, so der Politiker. Zwar unterstelle er keinem seiner Kollegen, einem Wahn nachzuhängen. Dennoch gebe es in der Gesellschaft die Einstellung, alles sei möglich. © kna/aerzteblatt.de

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