Ausland

Europaabgeordnete: „Stoppt die Forschung mit embryonalen Stammzellen“

Montag, 21. Januar 2008

Brüssel – Abgeordnete aller großen Fraktionen des Europaparlaments haben die Europäische Kommission aufgefordert, die Forschungsförderung von EU-weiten Projekten mit embryonalen Stammzellen zu überdenken. Dies geht aus einer schriftlichen Anfrage von 15 christdemokratisch-konservativen, liberalen und grünen Politikern an die Behörde hervor. 

Die Abgeordneten verwiesen darauf, dass es japanischen Wissenschaftlern kürzlich gelungen sei, Stammzellen aus menschlichen Hautzellen zu gewinnen. Dies rechtfertige einen Stopp der ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellforschung mit EU-Mitteln, heißt es in dem Schreiben. Auch forderten die Europaparlamentarier eine Unterbrechung bereits begonnener EU-weiter Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet. 

Von der Stammzellforschung erhoffen sich die Forscher Fortschritte im Kampf gegen Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs. So ließen sich bereits 73 Krankheiten mit adulten Stammzellen zum Teil sehr erfolgreich behandeln, so der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese. © ps/aerzteblatt.de

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