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Pharmafirma will in fünf Jahren Cannabis-Tablette anbieten

Donnerstag, 24. Januar 2008

Amsterdam – Ein niederländisches Pharmaunternehmen will den berauschenden Wirkstoff der Cannabis-Pflanze innerhalb von fünf Jahren als Medikament anbieten. „Namisol“-Tabletten mit Tetrahydrocannabinol (THC) sollen auf Rezept bei Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Migräne eingesetzt werden, zitierte das „NRC Handelsblad“ vom Donnerstag den Chef von Echo Pharmaceuticals, Geert Woerlee.

Die Firma aus Weesp bei Amsterdam habe mit Hilfe eines ausländischen Kapitalgebers die Finanzierung des Präparats gesichert. Der weltweite Marktwert für solche Medikamente liege bei etwa vier Milliarden Euro. Woerlee rechnet sich einen Anteil von 20 bis 30 Prozent aus.

In den Niederlanden können Arzneimittelhersteller und Apotheken seit 2003 testweise Haschisch-Pflanzen verwenden. Mehrere Unternehmen untersuchen dort, inwieweit die Droge vor allem zur Linderung von Schmerzen und als Begleitpräparat bei der Behandlung schwerer Krankheiten wie Aids und Krebs eingesetzt werden kann. 

Um laufende Forschungsprojekte nicht zu gefährden, hatte das niederländische Gesundheitsministerium im vergangenen November die pharmazeutische Verwendung von Cannabis für weitere fünf Jahre genehmigt. Echo Pharmaceuticals rechnet bald mit dem Start klinischer Tests für seine Tablette. © afp/aerzteblatt.de

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