Politik

Stichtagsverschiebung findet am meisten Unterstützer

Donnerstag, 24. Januar 2008

Berlin – In den Bundestagsfraktionen findet der Antrag auf einmalige Verschiebung des Stichtags im Stammzellgesetz bislang die mit Abstand meisten Unterstützer. Nach Angaben der Initiatoren vom Mittwoch unterzeichneten bisher 172 Abgeordnete den Gesetzentwurf. Dazu zählen die Bundesminister Annette Schavan, Franz Josef Jung (beide CDU), Michael Glos, Horst Seehofer (beide CSU), Ulla Schmidt und Brigitte Zypries (beide SPD), Linken-Chef Lothar Bisky und SPD-Fraktionschef Peter Struck.

Den Antrag auf unveränderte Beibehaltung des Stammzellgesetzes von 2002 unterstützen nach Angaben der Initiatoren derzeit 124 Abgeordnete aller Fraktionen. Den Gesetzentwurf auf Wegfall des Stichtags haben bislang 85 Parlamentarier aller Lager unterschrieben. Voraussichtlich werden die Gesetzesvorlagen am 6. Februar ins Parlament eingebracht und am 14. Februar erstmals beraten. In der Union kursiert ein weiterer, noch nicht vorgestellter Gesetzentwurf, der jeglichen Import embryonaler Stammzellen untersagen will und, wie es heißt, bisher von mehr als 31 Abgeordneten unterzeichnet wurde.

Zur Debatte steht eine Ausweitung der Forschung an humanen embryonalen Stammzellen. Derzeit dürfen Forscher in Deutschland nur Stammzellen verwenden, die vor 2002 im Ausland entstanden. Damit soll verhindert werden, dass ein Anreiz zur Vernichtung weiterer menschlicher Embryonen geschaffen wird. © kna/aerzteblatt.de

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