Ausland

Mehr als 141.000 eingefrorene Embryonen in Frankreich

Mittwoch, 30. Januar 2008

Paris – In Frankreichs Fortpflanzungskliniken waren zu Jahresbeginn 2006 mehr als 141.000 eingefrorene Embryonen gelagert. Das geht aus einem am Dienstag in Paris veröffentlichten Bericht der französischen Biomedizin-Agentur hervor. In fast sechs von zehn Fällen handele es sich um Embryonen, bei denen die Eltern noch die Einpflanzung anstrebten.

In Frankreich können anders als in Deutschland Wissenschaftler mit sogenannten überzähligen Embryonen arbeiten, wenn die Eltern ihre schriftliche Zustimmung erteilen. Die Eltern haben dafür eine Bedenkzeit von drei Monaten. Schätzungen gingen bislang von rund 100.000 tiefgekühlt lagernden Embryonen aus. Sie wurden ursprünglich zur künstlichen Befruchtung erzeugt, aber nicht verwendet.

Nach Angaben der Agentur kamen in Frankreich 2005 rund 19.000 Kinder durch medizinisch unterstützte Fortpflanzung und künstliche Befruchtung zur Welt. Das waren rund 2,4 Prozent aller Geburten. In über 90 Prozent der Fälle stammten Ei- und Samenzellen von den Paaren mit Kinderwunsch; in rund 6,7 Prozent der Fälle waren Dritte als Spender beteiligt. © kna/aerzteblatt.de

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