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Robert-Koch-Institut genehmigt Stammzellimport

Donnerstag, 31. Januar 2008

Berlin – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die 25. Genehmigung zum Import von Stammzellen erteilt. Wie das Institut am Donnerstag in Berlin mitteilte, geht die Erlaubnis an das Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin in Münster. Dabei geht es um „Untersuchungen zu Übergängen humaner embryonaler Stammzellen vom pluripotenten Zustand in definierte Differenzierungsstadien“.

Von den insgesamt 25 bewilligten Anträgen kamen 23 von Universitäten oder Forschungseinrichtungen, zwei von Unternehmen. Das RKI lehnte auch schon mehrere Importanträge ab. Diese Entscheidungen wurden aber nicht bekannt gegeben.

Die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen ist in Deutschland umstritten. Der Bundestag wird voraussichtlich Mitte Februar erstmals über mehrere Anträge zu einer Beibehaltung oder Liberalisierung des 2002 in Kraft getretenen Gesetzes debattieren. Ferner soll es noch einen Gesetzentwurf zum völligen Verbot des Imports geben.

Derzeit dürfen Forscher in Deutschland nur Stammzellen verwenden, die vor 2002 im Ausland entstanden. Damit soll verhindert werden, dass ein Anreiz zur Vernichtung weiterer menschlicher Embryonen geschaffen wird. Das RKI wurde von der Bundesregierung mit der Genehmigung der Stammzell-Einfuhr beauftragt. © kna/aerzteblatt.de

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