Ausland

Frankreichs Bischofskonferenz-Vorsitzender für Embryonenschutz

Montag, 18. Februar 2008

Rennes – Für einen verstärkten Embryonenschutz hat sich der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz, Kardinal Andre Vingt-Trois, ausgesprochen. Embryonen müssten einen rechtlichen Schutz erhalten und dürften nicht länger als Sache behandelt werden, sagte er in einem Interview der Tageszeitung „Ouest-France“ von Montag.

Das Oberste Berufungsgericht habe erst jüngst erklärt, ein totgeborener Fötus dürfe unabhängig von der Dauer der Schwangerschaft standesamtlich eingetragen und beigesetzt werden. Das sei ein wichtiger Schritt für einen verstärkten Embryonenschutz, sagte Vingt-Trois.

Der Kardinal plädierte dafür, die Forschung auf Stammzellen von Erwachsenen zu konzentrieren. Die seit Jahren andauernde Forschung mit embryonalen Stammzellen habe bislang keine nennenswerten Fortschritte gebracht. Die Versprechen, Parkinson oder Alzheimer könnten geheilt werden, dauerten aber an. Die Frage sei zudem, ob die Menschenwürde um des medizinischen Fortschritts willen geopfert werden dürfe. 

Frankreichs Bischofskonferenz tagt bis Mittwoch in Rennes zu Fragen der Bioethik. An dem Treffen nehmen rund 60 Bischöfe und Fachleute teil. © kna/aerzteblatt.de

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