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Mehr neue Krebsfälle bei Männern

Dienstag, 19. Februar 2008

Berlin – Daten zur Verbreitung von Krebserkrankungen in Deutschland für das Jahr 2004 haben das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) veröffentlicht. Nach Schätzung der Dachdokumentation Krebs im RKI erkrankten 2004 in Deutschland circa 230.500 Männer und 206.000 Frauen an Krebs. Die häufigsten Krebslokalisationen bei den Männern sind Prostata (58.570) und Darm (37.250), bei den Frauen sind es die Brustdrüse (57.230) und der Darm (36.000). An Krebserkrankungen starben 2004 208.800 Patienten.

Die Publikation enthält Angaben zu den in Deutschland von 1980 bis 2004 aufgetretenen Krebsneuerkrankungen. Die Gesamtzahl der Krebsneuerkrankungen blieb bei den Frauen gegenüber dem Jahr 2002 unverändert. Bei Männern traten im Vergleich zur vorangegangenen Schätzung etwa 12.000 Neuerkrankungen mehr auf. 

Ursachen für den Anstieg bei Männern sind unter anderem in der veränderten Altersstruktur und im Anstieg der Zahl der Prostatakrebsneuerkrankungen (um etwa 10.000) zu suchen. Dieser geht  vor allem auf den vermehrten Einsatz der so genannten PSA-Bestimmung im Blut als Voruntersuchung zur Früherkennung zurück.

Die Broschüre „Krebs in Deutschland“ geben RKI und GEKID alle zwei Jahre heraus. Die aktuelle Auflage erscheint erstmals in der Reihe der Berichte der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Die Veröffentlichung ist im Internet abrufbar. © hil/aerzteblatt.de

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