Ausland

Niederlande: Regierung verteidigt Sterbehilfe bei Neugeborenen

Mittwoch, 5. März 2008

Den Haag – Die niederländische Regierung tritt weiter dafür ein, dass Ärzte im Einvernehmen mit den Eltern das Leben von Neugeborenen mit schweren Behinderungen beenden können. Es gebe Fälle, in denen Schmerzbekämpfung nicht ausreiche, erklärte Staatssekretärin Jet Bussemaker vom Ministerium für Volksgesundheit in einem Schreiben, das niederländische Medien am Mittwoch veröffentlichten. Darin antwortet sie auf Anfragen aus dem Haager Parlament.

Die Entscheidung zur Sterbehilfe sei eng an die Lebenserwartung eines Babys gebunden. Bussemaker bezog sich auf „außergewöhnliche Situationen, in denen ein Leben einhergehen würde mit schwerem und unerträglichem Leiden und wofür es keine andere angemessene Lösung gibt.“

Für ärztliche Sterbehilfe bei Neugeborenen gilt in den Niederlanden ein von Kinderärzten erarbeitetes Verfahren. Dabei müssen Ärzte lebensbeendende Maßnahmen einer staatlichen Stelle melden. Dort seien 2007 aber keine Berichte über entsprechende Fälle eingegangen, teilte die Regierungskommission „Lebensbeendigung Neugeborene“ jüngst mit. © kna/aerzteblatt.de

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