Ausland

Den Haag: Keine Untersuchung nach Sterbehilfe für Lebensmüde

Donnerstag, 20. März 2008

Den Haag – Die niederländische Regierung will nicht untersuchen lassen, ob Lebensmüden unter Umständen eine sogenannte Todespille zur aktiven Sterbehilfe bereitgestellt werden kann. Ein seit 2002 bestehendes Gesetz erlaubt in den Niederlanden ärztliche Sterbehilfe straffrei nur bei unheilbarer Krankheit und unerträglichem Leiden auf Wunsch von Patienten. Es funktioniere gut und müsse nicht erweitert werden, erklärte Staatssekretärin Jet Bussemaker am Mittwochabend im Parlament in Den Haag.

Sie reagierte damit auf Forderungen von Oppositionsabgeordneten, eine Ausweitung der gesetzlich zulässigen Sterbehilfe auch auf Menschen zu prüfen, die des Lebens überdrüssig seien. Die Regierung von Christdemokraten (CDA), Sozialdemokraten (PvdA) und der Christen-Union (CU) hatte in ihrem Koalitionsvertrag Anfang 2007 festgelegt, das Gesetz nicht zu ändern. © kna/aerzteblatt.de

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