Ausland

Luxemburg: Regierungspartei sucht Kompromiss zu Sterbehilfe

Donnerstag, 10. April 2008

Luxemburg - Die Christlich-Soziale Volkspartei (CSV) in Luxemburg sucht einem Zeitungsbericht zufolge nach einem Kompromiss im Streit um die geplante Straffreiheit für aktive Sterbehilfe.

Laut einem internen Dokument plädiert die CSV für Straffreiheit bei aktiver Sterbehilfe in streng reglementierten Ausnahmefällen, berichtet die Luxemburger Tageszeitung „Le Quotidien“ von Mittwoch. Dazu gehöre unter anderem, dass eine Kommission aus Juristen, Medizinern und Sterbebegleitern die Anträge auf Sterbehilfe vorher prüfen und genehmigen soll.

Im Februar hatte das Luxemburger Parlament in erster Lesung mit knapper Mehrheit die Zulassung von aktiver Sterbehilfe und Beihilfe zum Selbstmord beschlossen. Das Gesetz sichert Ärzten unter bestimmten Voraussetzungen Straffreiheit zu. Gleichzeitig billigten die Abgeordneten einstimmig einen Gesetzentwurf zum Ausbau der Palliativmedizin. Laut Votum des Staatsrates müssen beide Gesetze in zweiter Lesung erneut im Parlament beraten werden.

Die katholische Kirche des Großherzogtums warnte eindringlich davor, aktive Sterbehilfe zu erlauben. © kna/aerzteblatt.de

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