Urologen kämpfen gegen die Stigmatisierung der Inkontinenz
Freitag, 11. April 2008
Hamburg – Eine Patientenbroschüre, die dazu beitragen soll, das Schweigen um die Volkskrankheit Inkontinenz zu überwinden, geben die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. heraus.
Blasenschwäche ist nach Angaben der Verbände eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten in Deutschland und eine der am stärksten tabuisierten. Mehr als fünf Millionen Frauen und Männer aller Altersgruppen litten an Harninkontinenz. Sie könne nach Geburten oder Operationen, bei Beckenbodenschwäche und vielen anderen Erkrankungen auftreten.
Unterstützung erhalten die Verbände von zehn Prominenten zum Beispiel von Christian Wulff und Ursula von der Leyen. Sie alle sprechen in der Broschüre über das sensible Thema Inkontinenz. Interessierte können die Broschüre kostenfrei über die unten angegebene Internetseite beziehen. © hil/aerzteblatt.de
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