| dpa |
Paris – Bei den gewaltsamen Protesten gegen hohe Lebensmittelpreise auf Haiti hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen innerhalb von vier Tagen fast 170 Verletzte medizinisch versorgt.
Unter den Verwundeten in der Hauptstadt Port-au-Prince seien bis zum Donnerstag 44 Menschen mit Schusswunden gewesen, teilte die Organisation am Freitag in Paris mit. Am Mittwoch hatte Ärzte ohne Grenzen zunächst von 31 Verletzten gesprochen, unter ihnen 15 mit Schusswunden.
Nach offiziellen Angaben starben bei den vor einer Woche begonnenen Hungerprotesten fünf Menschen, weitere 60 wurden verletzt. © afp/aerzteblatt.de
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