So habe die Zahl der Krankenhausbehandlungen bei Erkrankungen von Knochen und Gelenken nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen 1994 und 2005 um 37,1 Prozent zugenommen. Insgesamt hätten Ärzte im Jahr 2005 rund 1,4 Millionen Patienten wegen dieser häufig altersbedingten Erkrankungen behandelt.
Die Präsidenten der Fachgesellschaften, Joachim Grifka und Axel Ekkernkamp, betonten, Deutschland nehme bei der Versorgung von alten Menschen mit Gelenkdegenerationen und -verletzungen weltweit eine führende Position ein. Trotz einer schnell steigenden Zahl alter und sehr alter Menschen in Deutschland gebe es anders als in den meisten Ländern keine Wartelisten für Gelenkersatz, alte Menschen mit einem häufig lebensbedrohenden Schenkelhalsbruch würden sicher und schnell versorgt.
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