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Studie: Gen-Lebensmittel haben Chancen beim deutschen Verbraucher

Montag, 19. Mai 2008

Mannheim – Gentechnisch veränderte Lebensmittel haben einer Studie zufolge eine Absatzchance bei deutschen Verbrauchern – sofern sie billig genug sind. Demnach darf das Genfood im Schnitt nur halb so viel wie ein gleichartiges, aber nicht gentechnisch verändertes Produkt kosten, damit Kunden es im Laden kaufen, wie aus einer am Montag vorgestellten Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim hervorgeht.

Bei Tests mit Sojaöl und Schokoladenriegeln kauften die Studienteilnehmer demnach Gen-Sojaöl, wenn es im Schnitt 47 Prozent billiger war als das gentechnikfreie Öl. Beim Schokoriegel mussten sie im Schnitt 59 Prozent sparen können, um sich für den Gen-Snack zu entscheiden. 

Allerdings bevorzugten ohnehin nicht alle Teilnehmer der Studie grundsätzlich gentechnikfreie Waren: Bis zu zwölf Prozent der Verbraucher war es egal, ob bei ihnen gentechnisch veränderte oder nicht veränderte Waren auf den Tisch kamen, und acht Prozent wollten sogar lieber die angebotenen Genprodukte.

Die Forscher fanden auch heraus, dass gentechnisch veränderte Waren im Vergleich zu den nicht veränderten um so günstiger sein müssen, je höher der Bildungsgrad der Käufer ist. An dem Versuch, bei dem die Teilnehmer das Sojaöl und die Schokosnacks ersteigerten, nahmen 164 Frauen und Männer im Alter von 18 bis 75 Jahren teil. © afp/aerzteblatt.de

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Vandale
am Montag, 3. Oktober 2011, 17:41

Die profitsüchtige Gentechnik macht uns zu Versuchskaninchen!

Der im führenden ernährungswissenschaftlichen europäischen Labor tätige Wissenschaftler Dr. Arpad Pusztai veröffentliche eine kritische Studie über gentechnisch veränderte Kartoffeln und sagte in einem BBC-Interview, dass es sehr sehr unfair ist, Mitmenschen als Versuchskaninchen zu missbrauchen. Am Tag nach der Ausstrahlung des Interviews wurde der ehrliche Wissenschaftler unter Mitwirkung der Regierung entlassen. Die amerikanische Kontrollbehörde FDA belügt die Bürger. Monsanto verhält sich wie ein Tyrann, der seine Produkte aufdrängt und hat wissenschaftliche Studien gefälscht (dazu im Internet weit über 100000 Treffer). Studien über die krebserregende Wirkung von Dioxin (Hauptbestandteil vom in Vietnam verwendeten Agent Orange- http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange- wurden auch eifrigst manipuliert (vgl. http://video.google.com/videoplay?docid=-7781121501979693623). Wir werden übrigens auch als Versuchskaninchen der Monsanto-Gentechnik missbraucht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat als Freund der Verbrecherfirma Monsanto für eine weitere transgene Sojabohnensorte grünes Licht zur Einfuhr als Futter- und Lebensmittel gegeben (vgl. http://info-agent.blogspot.com/2011/08/brussel-grunes-licht-fur-weitere.html).

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