Ausland

Französische Bioethik-Gesetze werden erst 2010 geändert

Freitag, 30. Mai 2008

Paris – Die französischen Bioethik-Gesetze werden erst 2010 geändert. Das berichtet die Tageszeitung „La Croix“ am Freitag. In dem 2004 verabschiedeten Bioethik-Gesetz war eine Reform für 2009 vorgesehen.

Nach Angaben der Tageszeitung sind für Anfang 2009 drei Monate dauernde öffentliche Debatten über Bioethik vorgesehen. Laut Gesundheitsministerium sollen die Bürger dabei über Konferenzen oder Internetforen möglichst zahlreich beteiligt werden. Zuvor sollten der Staatsrat, die Agentur für Biomedizin und die Nationale Ethikkommission Empfehlungen abgeben.

Frankreich hatte 2004 in seinem Bioethik-Gesetz unter anderem die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen vorübergehend unter bestimmten Umständen gestattet. Diese Frist laufe Anfang 2011 aus, berichtet die Zeitung. Bis dahin müssten Neuregelungen gefunden werden.

Das geltende Bioethik-Gesetz bestraft unter anderem das Klonen von Embryonen zu Fortpflanzungszwecken als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das Klonen zu therapeutischen Zwecken wird mit sieben Jahren Gefängnis und 100.000 Euro Geldstrafe geahndet. Weitere Regelungen betreffen die Organspende und die künstliche Befruchtung. Gentests dürfen nur mit Zustimmung der Betroffenen durchgeführt werden. © kna/aerzteblatt.de

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