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Intensivstation: Richtige Ernährung könnte Patienten retten

Samstag, 14. Juni 2008

Hamburg - Die richtige Ernährungstherapie könnten zehn bis 20 Prozent der Patienten auf der Intensivstation retten, die sonst sterben. Diese Auffassung vertritt die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin auf der Basis neuer Untersuchungen.

"Studien aus den 90er-Jahren haben allerdings keine solche Verbesserung gezeigt, so dass viele Krankenhäuser bis heute unter anderem aus Sparsamkeitsgründen keine Notwendigkeit sehen, Intensivpatienten rechtzeitig, adäquat und lebenserhaltend zu ernähren", kritisierte Georg Kreymann von der Medizinischen Klinik I, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf auf der Tagung "Ernährung 2008" vom 12. bis 14. Juni in Hamburg.

Viele Intensivpatienten würden häufig zu spät, in zu geringer Dosis oder mit den falschen Substraten ernährt. Neuere Studien belegen laut Kreymann, wie sinnvoll es ist, Intensivpatienten rechtzeitig und richtig zu ernähren.

Zum Beispiel zeigten sie, dass eine enterale Ernährung angereichert mit speziellen Fettsäuren nicht nur den Gasaustausch bei Patienten mit einer schweren Lungenerkrankung verbessere, sondern auch bei Patienten mit einer Sepsis zu einer signifikant um 20 Prozent gesteigerten Überlebenschance führt. © hil/aerzteblatt.de

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