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Baden-Württemberg: Hartmannbund fordert Klarheit über AOK-Vertrag

Dienstag, 24. Juni 2008

Stuttgart – Klarheit über noch offene Fragen des Hausärztevertrages zwischen dem Medi-Verbund, dem Hausärzteverband Baden-Württemberg und der AOK Baden-Württemberg hat der Hartmannbund (HB) gefordert. „Es ist völlig inakzeptabel, unsere Kolleginnen und Kollegen zu einer Unterschrift unter den Vertrag aufzufordern und ihnen entsprechende Fortbildungsveranstaltungen abzuverlangen, ohne entscheidende Details des Vertragswerkes offengelegt zu haben“, sagte der HB-Vorsitzende Kuno Winn.

Unklar seien die Investitionskosten für Software, die nötige apparative Ausstattung und zusätzliche Qualifikationen. Regelungen für Gemeinschaftspraxen (bei Teilnahme nur eines Arztes) seien noch nicht ersichtlich und Bedenken gegen die Abhängigkeit von einer AOK-bestimmten Software seien nicht zerstreut worden.

Winn: „Für am schwerwiegendsten halte ich momentan allerdings die Tatsache, dass bis heute nicht geklärt ist, wie künftig AOK-Versicherte aus Baden-Württemberg außerhalb ihres Bundeslandes versorgt werden sollen.“ Die AOK habe ihren Versorgungsauftrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg gekündigt, bereinige künftig das KV-Honorar und nehme damit auch nicht mehr am Fremdkassenzahlungsausgleich teil. Ohne entsprechende Regelung könne der erkrankte AOK-Bürger aus Baden-Württemberg, der sich in einem anderen KV-Bezirk behandeln lassen wolle, unter Umständen abgewiesen werden, weil seine Honorierung nicht gesichert und eine vertragliche Regelung nicht absehbar sei. ©hil/aerzteblatt.de

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