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Marburger Bund: Kampagne gegen Aufweichung der Arbeitszeitrichtlinie

Mittwoch, 2. Juli 2008

Berlin – Eine Brief- und E-Mail-Kampagne seiner Mitglieder an die Abgeordneten des Europaparlamentes hat der Marburger Bund (MB) am Mittwoch begonnen. Ziel ist, eine Revision der europäischen Arbeitszeitrichtlinie zu verhindern. Die Ärztegewerkschaft hat ihre rund 108.000 Mitglieder aufgefordert, Musterschreiben an die Europaparlamentarier zu senden, um eine Aufweichung der Bereitschaftsdienstregelung zu verhindern. 

Eine solche Aufweichung hatten die Arbeits- und Sozialminister der EU-Mitgliedstaaten am 10. Juni 2008 beschlossen. Danach soll der Bereitschaftsdienst nicht mehr automatisch als Arbeitszeit gewertet, sondern in sogenannte „aktive“ und „inaktive Phasen“ unterteilt werden. 

„Eine Aufweichung der bewährten Bereitschaftsdienstregelung und die damit beabsichtigte Verlängerung der Arbeitszeiten provoziert in Krankenhäusern Marathonschichten, übermüdete Ärzte und eine Verschlechterung der Patientenversorgung“, begründete der zweite Vorsitzende des MB, Andreas Botzlar, die Kampagne.

Zeitgleich zum Kampagnenstart sind der Vorsitzende des MB, Rudolf Henke, und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Lutz Hammerschlag zu Gesprächen mit Europaparlamentariern über die europäische Arbeitszeitrichtlinie nach Brüssel gereist. © hil/aerzteblatt.de

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