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Arteriitis temporalis per Ultraschall erkennen

Freitag, 4. Juli 2008

Hamburg – Mittels neuer Ultraschallverfahren ist es möglich, die Arteriitis temporalis, auch Riesenzellarteriitis genannt, zu diagnostizieren. Bislang konnte nur eine Operation den Verdacht bestätigen. Das berichtete die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) am Donnerstag in Hamburg.

Riesenzellarteriitis ist eine häufige Gefäßentzündung. Meist tritt die Krankheit nach dem 50. Lebensjahr auf. Zunächst macht sich die Entzündung durch starke Kopfschmerzen, verdickte Schläfenarterien, Schmerzen beim Kauen und erhöhte Temperatur bemerkbar. Die Patienten fühlen sich krank und verlieren oft an Gewicht. Betroffen sind vor allem die Gefäße an den Schläfen aber auch in den Armen. Auch Arterien, die den Sehnerv versorgen, können sich entzündlich verändern. 

„Aber nicht immer verläuft die Erkrankung typisch und damit für den Arzt eindeutig, sodass für viele Patienten mehr als zwei Monate vergehen, bis die Erkrankung richtig behandelt wird“, sagte Wolfgang Schmidt von der Rheumaklinik Berlin-Buch. Dort wurde das Verfahren zur Diagnose der Riesenzellarteriitis entwickelt.

Mittlerweile bilde medizinischer Ultraschall im Körper Strukturen mit einer Auflösung von 0,1 Millimeter ab. Das ermögliche den Nachweis kleiner Entzündungsherde in den Gefäßen. Geschwollene Gefäßwände, verengte oder verschlossene Arterien würden auf diese Weise sichtbar. © hil/aerzteblatt.de

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