Ärzteschaft

Ärztekammer kritisiert Aus für Heroinsubstitution in Karlsruhe

Freitag, 1. August 2008

Stuttgart – Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat die Entscheidung der Stadt Karlsruhe kritisiert, die Heroinsubstitution für Schwerstabhängige Ende 2008 einzustellen.

„Damit steht die weitere medizinische Betreuung der Schwerstabhängigen vor dem Aus. Die Landesärztekammer hält an ihrer schon früher geäußerten Meinung fest, dass für eine bestimmte Gruppe Schwerstabhängiger, die allen anderen therapeutischen Angeboten nicht zugänglich sind, die Abgabe von Diazethylmorphin (Heroin) unter ärztlicher und psychosozialer Kontrolle für viele Drogenabhängige die letzte Rettung darstellt“, hieß es aus der Kammer.

Sie forderte daher, der Bundesgesetzgeber müsse das Betäubungsmittelgesetz zügig ändern, und die Abgabe von Diazethylmorphin an Schwerstabhängige rechtlich auf eine sichere Grundlage stellen. © hil/aerzteblatt.de

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