Ärzteschaft

Altersgrenze für Ärzte wird abgeschafft

Dienstag, 12. August 2008

Berlin – Die Bundesregierung möchte die Altersgrenze von 68 Jahren für Ärzte ersatzlos streichen. Die Regelung soll im Rahmen des sogenannten Gesetzes zur Organisationsreform der gesetzlichen Krankenversicherung verabschiedet werden. Sie könnte 2009 in Kraft treten. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Dienstagausgabe.

Die Aufhebung der Altersgrenze bedeute für die Vertragsärzte mehr Planungssicherheit und Freiheit, wenn sie ihre Nachfolge organisierten, sagte die Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk. Außerdem könne es „ein Beitrag zu mehr Versorgungssicherheit sein, wenn Ärzte über die Altersgrenze von 68 Jahren hinaus tätig bleiben, weil sie keinen Nachfolger finden“, so die Staatssekretärin.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) begrüßte die Regelung. „Dort, wo es keinen oder zu wenig ärztlichen Nachwuchs gibt, kann die ambulante Versorgung auf diese Weise aufrechterhalten werden“, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Köhler. Er appellierte an die niedergelassenen Ärzte, mit einer längeren Arbeitszeit „bewusst umzugehen“, also in ausreichend versorgten Gebieten jungen niederlassungswilligen Ärzten nicht die Zukunft zu verbauen. © hil/aerzteblatt.de

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