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Auch südliche Bundesländer begrüßen Honorarreform

Montag, 1. September 2008

Stuttgart/München – Auch Baden-Württemberg und Bayern begrüßen das Ergebnis der Honorarverhandlungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV und dem Spitzenverband der Krankenkassen. Danach soll die Gesamtvergütung um 2,5 bis 2,7 Milliarden Euro steigen. „Wir begrüßen das Verhandlungsergebnis, weisen aber darauf hin, dass es sich bei dieser Summe um die Mindestforderung gehandelt hatte. Bezogen auf Baden-Württemberg bedeutet dies eine Schwarze Null“, kommentierte Achim Hoffmann-Goldmayer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Baden-Württemberg das Ergebnis.

Zustimmung kam auch von der KV Bayern: „Die Ergebnisse, so wie sie bislang bekannt geworden sind, deuten darauf hin, dass die vorherrschende Unterfinanzierung in der ambulanten medizinischen Versorgung in Deutschland abgemildert wird. Es ist zu begrüßen, dass es eine Sonderförderung für die neuen Bundesländer gibt, damit die Honorierung der Kolleginnen und Kollegen dort sich weiter an das Niveau der alten Länder angleicht. Es ist ein Verhandlungserfolg der Vertreter der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten, insbesondere des Vorstandsvorsitzenden der KBV, Andreas Köhler, dass bundesweit unter schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen ein recht ausgewogenes Finanzierungskonzept zur Sicherung der ambulanten Versorgung der Patienten durchgesetzt werden konnte“, sagte der KV-Vorstandsvorsitzende Axel Munte.

Bisher sei zu befürchten gewesen, dass Bayerns Praxen auf Grund der Honorarreform im kommenden Jahr ein Minus von rund 350 Millionen Euro zu erwarten hätten. „Nach unseren ersten Analysen ist diese Gefahr abgewendet. Wie hoch ein erwartetes Plus ausfallen wird, ist derzeit noch nicht berechnet. Hier sind erst noch genauere Analysen notwendig“, sagte Munte. © hil/aerzteblatt.de

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