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EU will Bewusstsein für Gesundheitsrisiken durch Tierkrankheiten schärfen

Dienstag, 11. November 2008

Brüssel – Mit illegalen Einfuhren von Heimtieren sowie Tiererzeugnissen, wie Käse und Fleischwaren, laufen Reisende nicht nur Gefahr, Tierkrankheiten einzuschleppen. Die Importe bergen zugleich Risiken für die menschliche Gesundheit.

„Einige Tierseuchen sind eine ernste Bedrohung für die menschliche Gesundheit“, sagte EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou zum Auftakt der Europäischen Veterinärwoche, die noch bis zum 16. November stattfindet.

Beispiele für auf den Menschen übertragbare Tierkrankheiten seien die Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE), die Vogelgrippe sowie die Maul- und Klauenseuche. Auf Flug- und Seehäfen und an anderen Grenzkontrollstellen werden Reisende während der Aktionswoche über die gesundheitlichen Risiken durch den Import von Tieren oder tierischen Erzeugnissen informiert.

Die Kommissarin sprach sich zudem für strenge Tiergesundheitsstandards und Maßnahmen zur Biosicherheit aus, um einer Verbreitung von Krankheiten innerhalb der EU vorzubeugen. Erforderlich seien unter anderem strenge Einfuhrkontrollen sowie eine konsequente Durchimpfung der auf landwirtschaftlichen Betrieben lebenden Tiere. © ps/aerzteblatt.de

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