Ausland

Gesundheit hat entscheidenden Einfluss auf Lebenszufriedenheit

Donnerstag, 20. November 2008

Brüssel – Gesundheit und familiäre Kontakte sind die wichtigsten Faktoren für die Lebenszufriedenheit der Europäer. Materielle Werte spielen ebenfalls ein bedeutsame Rolle, dürfen aber nicht überschätzt werden So das Ergebnis einer Befragung von 30.000 europäischen Bürgern durch die von der EU finanzierte Europäische Stiftung für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) in Dublin.

Am glücklichsten sind demnach die Dänen und Finnen. Deutschland liegt zusammen mit Tschechien und der Slowakei in Sachen Lebenszufriedenheit genau im Mittelfeld. Am unglücklichsten sind die Bulgaren und Ungarn.

Vier von fünf Europäern gaben an, dass ihr Gesundheitszustand für die Beurteilung der Lebensqualität „sehr wichtig“ sei. Ein Drittel der Befragten berichtete zugleich, sich krank zu fühlen. Dies gilt insbesondere für ärmere Menschen, über 65-jährige sowie die Bewohner der der EU nach 2003 beigetretenen Staaten.
Der Zugang zur und die Qualität der medizinischen Versorgung haben ebenfalls Einfluss auf die Lebensumstände und -zufriedenheit. Ein Viertel der EU-Bevölkerung bezeichnete es als unbefriedigend, kein Krankenhaus oder niedergelassenen Arzt in der Nähe zu haben. 38 Prozent berichteten über schlechte Erfahrungen mit Wartezeiten. Weitere 27 Prozent klagten über Abrechnungsprobleme im Zusammenhang mit einem Arztbesuch.

Länder mit hohen Einkommen schnitten bei der Frage nach der Lebenszufriedenheit insgesamt gesehen besser ab. Glück und Zufriedenheit wüchsen aber nicht zusammen mit dem Bankkonto, so Branislav Mikulic von Eurofound bei der Vorstellung der Studie in Brüssel.

„Wenn eine bestimmte Stufe des Einkommens erreicht ist, spielt mehr Geld keine große Rolle mehr bei der Steigerung der Lebensqualität.“ Beispiel hierfür seien die nordischen Länder, wo die befragten Menschen unterschiedlicher Gehaltsstufen ein ähnliches Glücksempfinden äußerten. © ps/aerzteblatt.de

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