Ärzteschaft

Ärzte kritisieren Defizite bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Berlin – Defizite bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen sieht die Bundesärztekammer (BÄK). „Erwachsene Patienten mit schwerer geistiger, körperlicher und mehrfacher Behinderung erhalten oft nicht die für sie notwendige Versorgung. Schuld daran ist auch eine Gesundheitspolitik, die mit Rabattverträgen Preisdumping betreibt und damit Qualitätsabbau billigend in Kauf nimmt“, sagte der BÄK-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember.

Zwar sei für behinderte Kinder und Jugendliche eine flächendeckende Versorgung gewährleistet. „Wenn diese Patienten aber das Erwachsenenalter erreicht haben, bricht die Versorgung ab. Das deutsche Gesundheitssystem ist nicht ausreichend auf die Versorgung schwer behinderter Erwachsener eingerichtet“, sagte Hoppe. Die BÄK sehe einen großen Bedarf an qualifizierter und spezialisierter präventiver, kurativer und rehabilitationsmedizinischer Versorgung. „Die Gesundheitsreformen der letzten Jahre waren in dieser Hinsicht alles andere als bedarfsgerecht“, kritisierte der Ärztepräsident. © hil/aerzteblatt.de

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