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Berlin: Ambulante Aidsbehandlung gesichert

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Berlin – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin sieht die ambulante medizinische Versorgung von Aidspatienten in der Hauptstadt als gesichert an. Die Krankenkassen müssten im ersten Quartal 2009 die Behandlung aller Aidskranken finanziell fördern. „Damit ist die haus- und fachärztliche Betreuung der Patienten weiterhin flächendeckend gewährleistet“, betonte der stellvertretende KV-Vorsitzende Uwe Kraffel am Donnerstag.

Nach der jetzt erzielten Einigung erhalten niedergelassene Haus- und Fachärzte für jeden Aidspatienten 45 Euro im ersten Quartal 2009. Das unter der Moderation von Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher entwickelte Vertragsangebot der Krankenkassen sah dagegen einen Zuschlag nur für Hausarztpraxen vor, die mehr als 100 Aidspatienten behandeln.

Außerdem sollte die Pauschale nur noch einmalig je Patient und nicht wie gewohnt auch für jeden weiterbehandelnden Arzt bezahlt werden. „Auch hier konnte sich der KV-Vorstand mit Hinweis auf den umfangreichen Versorgungsumfang der häufig an multiplen Erkrankungen leidenden Aidskranken durchsetzen“, hieß es aus der KV.

In Berlin werden rund 20 Prozent der in Deutschland an HIV infizierten Menschen medizinisch versorgt. Ab April 2009 ist eine bundesweite Lösung zur Förderung ambulanten Aids-Behandlungen geplant.  © hil/aerzteblatt.de

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