Ausgangspunkt des Projekts ist der Qualitätsbericht der onkologischen Schwerpunktpraxen, der seit vier Jahren über die ambulante Krebsversorgung informiert und Daten zu Patienten, Diagnosen, Personal und Praxisausstattung bereithält.
„Mit dem geförderten Projekt wird ein Paradigmenwechsel angestrebt, der von eher beschreibend ausgerichteten Qualitätsdaten hinführt zur Entwicklung und Etablierung von standardisierten und vergleichbaren Messgrößen, sogenannten Qualitätsindikatoren“, sagte Stephan Schmitz, Vorsitzender des BNHO.
Langfristig sollen damit auch Patienten in die Lage versetzt werden, zwischen guter und schlechter Behandlungsqualität zu unterscheiden und die von ihnen bevorzugten Versorgungsanbieter auszuwählen.
Bei der Entwicklung von Qualitätsindikatoren konzentriert sich das Projekt zunächst auf die ambulante Versorgung durch niedergelassene Hämatologen und Onkologen. Die Ergebnisse sollen aber auch auf die Krankenhausversorgung übertragbar sein.
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