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Zahl der Organspenden 2008 deutlich zurückgegangen

Donnerstag, 8. Januar 2009

Frankfurt – Die Zahl der Organspenden in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Auf eine Million Einwohner habe es lediglich 15 Spender gegeben, sagte eine Sprecherin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Frankfurt. Im Jahr zuvor waren es 16 Spender auf eine Million Einwohner. 

Konkrete Zahlen will die DSO Ende Januar veröffentlichen. Der Rückgang hatte sich bereits im ersten Halbjahr 2008 abgezeichnet. In den drei Jahren zuvor hatte es einen kontinuierlichen Aufwärtstrend gegeben.

Derzeit warten rund 12.000 Menschen in Deutschland dringend auf ein lebensrettendes Organ wie Herz, Lunge, Leber oder Niere. Dem stehen pro Jahr nur rund 4.000 gespendete Organe gegenüber. Nach Expertenangaben sterben jährlich weit mehr als 1.000 Menschen, weil für sie kein Spenderorgan zur Verfügung steht. 

Seit Jahren gibt es deshalb eine Debatte über eine Reform des Transplantationsgesetzes und über einen Kurswechsel von der derzeitigen Zustimmungsregelung zu einer Widerspruchslösung.

Bei der Zustimmungsregelung müssen Menschen vorab ausdrücklich ihr Einverständnis erklären, dass sie im Todesfall Organe spenden wollen. Bei einer Widerspruchslösung dürfen Organe immer dann entnommen werden, wenn der Betroffene nicht ausdrücklich widersprochen hat. © kna/aerzteblatt.de

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