Vermischtes

Transplantationsexperte will Sanktionen für unwillige Kliniken

Montag, 12. Januar 2009

München – Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) plädiert für Sanktionen gegenüber Kliniken, die mögliche Organspender nicht melden. Im Magazin „Focus“ schlägt der Vorstandsvorsitzende Günter Kirste finanzielle Kürzungen für unwillige Krankenhäuser vor. Manche Universitätskliniken meldeten zehnmal mehr Organe als andere. 

Die Bereitschaft, potenzielle Spender zu melden, sollte Teil der Qualitätssicherung für Krankenhäuser werden, fordert Kirste. Er verwies auf die USA und Spanien, wo Einrichtungen finanzielle Konsequenzen drohten, wenn sie dabei schlecht abschnitten. 

Nach Angaben der DSO sank die Zahl der Organspender von 16 pro eine Million Einwohner im Jahr 2007 auf 15 im vorigen Jahr. Derzeit warteten in Deutschland rund 12.000 Menschen dringend auf ein lebensrettendes Organ wie Herz, Lunge, Leber oder Niere. © kna/aerzteblatt.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

5.000 News Vermischtes

Fachgebiet

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige