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Feuergefährliche Antiläusemittel

Dienstag, 13. Januar 2009

Bonn – Bestimmte Mittel zur Behandlung von Läusen können Feuer fangen. Nachdem es in den Niederlanden zu Zwischenfällen gekommen ist, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Warnung.

Betroffen sind Antiläusemittel mit 4 Prozent Dimethicon und 96 Prozent Cyclomethicon (Silikonölderivate), die leicht entflammbar sind. Die Haare können dann nach der Behandlung Feuer fangen, wenn sie beispielsweise in die Nähe einer Kerze oder anderer offener Flammen geraten, was schwere Verbrennungen der Haut und Haare nach sich ziehen kann.

Dem BfArM sind solche Vorkommnisse bisher nicht gemeldet worden. Es nimmt die Fallberichte aus den Niederlanden aber zum Anlass auf das Risiko hinzuweisen, das möglicherweise auch bei anderen Mitteln bestehe.

Das BfArM fordert die Hersteller von Antiläusemitteln auf, ihre Produkte in Bezug auf das Merkmal Entflammbarkeit zu untersuchen und bei vorhandenen Risiken korrektive Maßnahmen durchzuführen. Die Anwender werden vor der leichten Entflammbarkeit und gesundheitlichen Risiken (zum Beispiel Verbrennungen) gewarnt. © rme/aerzteblatt.de

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