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Vorsorgevollmachten: Notare melden neuen Höchststand

Mittwoch, 28. Januar 2009

Berlin – Die Bundesnotarkammer registriert einen neuen Höchststand an Vorsorgevollmachten. Wie die Kammer am Mittwoch in Berlin mitteilte, sind im Zentralen Vorsorgeregister inzwischen 850.000 Vollmachten eingetragen. Allein im vorigen Jahr seien 180.000 neue Vermerke hinzugekommen.

Durch eine solche Vollmacht kann jeder Bundesbürger eine Person seines Vertrauens bestimmen, die vermögensrechtliche und persönliche Angelegenheiten regelt, falls man dazu selbst nicht mehr in der Lage ist. Das bundesweite Register soll garantieren, dass Vorsorgevollmachten – etwa im Fall eines Unfalls – sofort eingesehen werden können.

Die Bundesnotarkammer erläuterte, dass mehr als zwei Drittel der registrierten Vollmachten mit einer Patientenverfügung verbunden seien. In Patientenverfügungen können Wünsche zu lebensverlängernden Maßnahmen geäußert werden.

Nach unterschiedlichen Schätzungen sollen in Deutschland zwischen sieben und zehn Millionen Menschen Patientenverfügungen abgegeben haben, die bislang aber rechtlich nicht bindend sind. Ihre Umsetzung wird derzeit im Bundestag debattiert. © kna/aerzteblatt.de

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