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Barmer bietet spezielle ambulante Palliativversorgung an

Donnerstag, 29. Januar 2009

Wuppertal – Eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) will die Barmer Ersatzkasse etablieren. Die Leistung umfasst unter anderem eine besondere psychosoziale Betreuung, eine komplexe Schmerztherapie sowie die medizinische Versorgung in Krisensituationen der Patienten.

„Wir stellen unseren Versicherten die Leistungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung schnell und unbürokratisch zur Verfügung. Vorraussetzungen sind lediglich eine ärztliche Verordnung und ein entsprechend qualifizierter Leistungserbringer“, sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer, Birgit Fischer.

Die Barmer entspricht damit der Intention des Gesetzgebers, der die SAPV im Sozialgesetzbuch (Paragraph 132d des fünften Sozialgesetzbuches) verankert hat. Derzeit werden auf Verbandsebene Musterverträge zwischen den Krankenkassen und entsprechend aus- und fortgebildeten Ärzten und Pflegekräften vorbereitet.

„Die Leistungen können zu Hause oder in stationären Pflegeeinrichtungen und Hospizen erbracht werden“, sagte Fischer. Sie betonte, das Angebot gehe über die normale Palliativversorgung hinaus. Ärzte und Pflegepersonal benötigten deshalb eine besondere Qualifikation. © hil/aerzteblatt.de

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