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Singhammer für staatlichen Zuschuss bei künstlicher Befruchtung

Mittwoch, 18. Februar 2009

Berlin – Der familienpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer (CSU), hat sich für staatliche Zuschüsse bei künstlichen Befruchtungen ausgesprochen.

Er unterstütze das Anliegen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), kinderlosen Paaren wieder mehr finanzielle Hilfe zukommen zu lassen, erklärte er am Mittwoch in Berlin. Dies sei einer von vielen Schritten auf dem Weg zu mehr Geburten in Deutschland. 

aerzteblatt.de
Es werde zunehmend als ungerecht empfunden, dass eine künstliche Befruchtung vom Einkommen abhängig sei, so der CSU-Abgeordnete. Er beklagte zudem eine „Asymmetrie bei der Übernahme der Kosten für Beendigungen von Schwangerschaften einerseits und Nichtbezahlung künstlicher Befruchtungen andererseits“.

Vorbildfunktion habe Singhammer zufolge die Regelung in Sachsen. Ab März will das Land bei Verheirateten den bisherigen Eigenanteil der Kosten einer künstlichen Befruchtung übernehmen, wenn die Frau nicht älter als 40 Jahre ist. © afp/aerzteblatt.de

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baldur
am Donnerstag, 19. Februar 2009, 08:56

Was bringt's?

Es ist schon ungerecht, wenn solche Maßnahmen vom Einkommen und damit auch dem sozialen Status abhängen. Interessant wäre es aber auch zu wissen, von welchem Volumen die Politiker reden. Wird Deutschland das kinderreichste europäische Land bei einer Förderung der künstlichen Befruchtung oder wird es weiter in die finanzielle Krise rutschen....oder ist es Wahlkampf?

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