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EMEA: Keine Einschränkungen bei Gardasil

Freitag, 20. Februar 2009

London – Die Europäische Arzneimittelagentur EMEA hält einen kausalen Zusammenhang zwischen der Gabe des Impfstoffs Gardasil® und schweren Krampfanfällen für unwahrscheinlich, und rät den Mitgliedsländern, die Impfungen gemäß den nationalen Impfplänen fortzusetzen.

Wie berichtet fielen in Spanien zwei Mädchen in zeitlicher Nähe zur Impfung in einen Status epilepticus mit Myoclonus. Beide hatten eine bestimmte (in Deutschland nicht verwendete) Charge der HPV-Vakzine erhalten, deren Verwendung dann am 9. Februar von der spanischen und kurze Zeit später von der italienischen Gesundheitsbehörde untersagt wurde. Die Verteilung der Charge wurde am 10. Februar gestoppt, und der Hersteller wurde von der EMEA aufgefordert, die Charge zu prüfen und nach weiteren Zwischenfällen zu fahnden.

Erst wenn diese Recherchen abgeschlossen sind, will das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) prüfen, ob weitere Schritte erforderlich sind. Im Januar 2009 hatte das CHMP empfohlen, Synkopen als eine mögliche Folge der Impfungen in die Fachinformationen aufzunehmen. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese kurzen Bewusstlosigkeiten manchmal von tonisch-klonischen Bewegungen begleitet würden, heißt es in der Pressemitteilung. © rme/aerzteblatt.de

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