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Münster: Uniklinikum analysiert Verletzungen nach Fahrradunfällen

Dienstag, 3. März 2009

Münster – In einer Langzeitstudie untersuchen in diesem Jahr das Universitätsklinikum Münster (UKM) und die Polizei die Folgen von Fahrradunfällen in Münster. Nach Angaben des UKM analysieren die Wissenschaftler dabei insbesondere, wie schwer die Verletzungen mit und ohne Fahrradhelm ausfallen und wie sich der Helm beim Zusammenprall mit einem Kraftfahrzeug oder einem Fahrradsturz auswirkt.

Die Mediziner der Klinik für Unfall-, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie des UKM und die Unfallanalysten der Polizei interessiert außerdem, ob sich bestimmte Verletzungsmuster häufen und ob eine spezielle Personengruppe besonders oft von Fahrradunfällen betroffen ist. Die Studie läuft bis Ende Januar 2010.

Das Fahrrad ist das am meisten genutzte Verkehrsmittel in Münster. Deshalb gebe es sowohl in Krankenhäusern als auch bei der Polizei eine Vielzahl von Daten zu Fahrradunfällen, so das UKM. Nun solle eine umfassende Erhebung Klarheit über verschiedene Fragen geben, etwa, ob es eine besonders gefährdete Altersgruppe an einem speziellen Ort gibt.

Nach Polizeiangaben verletzten sich im Jahr 2007 insgesamt 639 Radfahrerinnen und Radfahrer in Münster bei Verkehrsunfällen, einer davon tödlich. © hil/aerzteblatt.de

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