Rom – Der italienische Senat hat seine Debatte über einen Gesetzentwurf zu Sterbehilfe und Patientenverfügungen vertagt. Die Fraktionsspitzen verständigten sich am Dienstag, die für Donnerstag vorgesehene Diskussion erst am 19. März aufzunehmen. Wie das italienische Fernsehen weiter berichtete, soll die Abstimmung über Änderungsanträge am 24. März beginnen.
Sterbehilfe und die Regelung medizinischer Maßnahmen am Lebensende waren durch den Fall der Komapatientin Eluana Englaro in Italien zum nationalen Thema geworden. Die 38-Jährige war am 9. Februar in Udine gestorben, nachdem ihr Vater mit gerichtlicher Billigung den Abbruch ihrer künstlichen Ernährung durchgesetzt hatte. Politiker und Kirchenvertreter in Italien forderten wiederholt einen Rechtsrahmen für solche Fragen.
aerzteblatt.de |
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