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Gesundheitsexperte rechnet mit steigenden Honoraren

Mittwoch, 4. März 2009

Berlin – Die Vergütungssituation von Vertragsärzten wird sich im Verlauf des Jahres 2009 verbessern. Diese Erwartung äußerte der Vorsitzende des Erweiterten Bewertungsausschusses, Jürgen Wasem, am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

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Ziel des Erweiterten Bewertungsausschusses ist laut Wasem ein bundeseinheitliches Bewertungssystem, also „aus 17 verschiedenen Systemen ein einheitliches System zu machen“. Dass es dabei „knirschen“ werde, sei nicht zu vermeiden. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) einiger Bundesländer müssten 2009 im Vergleich zu 2008 sogar mit einem Minus leben, so Wasem. Der Gesundheitsexperte räumte ein, dass das beschlossene System „durchaus auch Schwächen“ habe. Dennoch stehe der Bewertungsausschuss hinter dem Konzept.

Der Erweiterte Bewertungsausschuss tagt das nächste Mal am 17. März tagen. Weitreichende Änderungen am derzeitigen Konstrukt der Regelleistungsvolumen forderte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler. „Praxen mit niedrigen Fallzahlen und großer Leistungsausweitung werden durch die derzeitige Regelung benachteiligt. Darauf haben wir immer hingewiesen. Das muss geändert werden“, sagte er. © hil/aerzteblatt.de

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adonis
am Donnerstag, 5. März 2009, 07:54

1996 gleiche Situation

Ach, da kann ich mich 1996 an die gleiche Situation erinnern. Einbrüche bei der Vergütung im 1. Quartal in Bayern 25-30%. Kommentar einmalige Sache. Realität: Es ging so weiter. Dann Einführung der Praxisbudgets für Allgemeinmediziner zum 1.10.1996 mit einem Punktewert von 10 Pfennigen. Das Budget blieb und der Punktewert sank im Verlauf.
Meine Freunde in der Kassenärztlichen Vereinigung: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!!!

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