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Hamburg: Ärztekammer fordert gesicherte Heroinabgabe für Schwerstsüchtige

Mittwoch, 4. März 2009

Hamburg – Die kontrollierte Abgabe von synthetischem Heroin (Diamorphin) an Schwerstabhängige dauerhaft sicherzustellen hat der Präsident der Ärztekammer Hamburg, Frank Ulrich Montgomery, gefordert.

Das sogenannte Heroin auf Rezept verbessert Montgomery zufolge die Lebensqualität dieser Menschen entscheidend, das hätten Studien erwiesen. „Es handelt sich dabei um eine sehr kleine Gruppe von Patienten. Wir wissen, wie wir ihnen helfen können. Das nicht zu tun, wäre pure Ideologie“, sagte er.

Leider habe die CDU auf Bundesebene nur eine Fortführung des Projektes zu Studienbedingungen vorgeschlagen – was Hamburgs Gesundheitssenator Dietrich Wersich begrüßt hatte. Montgomery hingegen kritisiert dieses Vorgehen: „Dieser neue Vorschlag ist kein Kompromiss, sondern soll das Projekt in die nächste Legislaturperiode verschleppen und damit verhindern“, sagte er. © hil/aerzteblatt.de

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