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US-Bundesstaat Washington legalisiert Sterbehilfe

Mittwoch, 4. März 2009

Washington – Als zweiter US-Bundesstaat wird Washington am Donnerstag eine Form der Sterbehilfe legalisieren. Das nun in Kraft tretende Gesetz „Tod mit Würde“ erlaubt Ärzten künftig, unheilbar kranken Patienten mit einer Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten tödliche Substanzen zu verschreiben.

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Bei einem Referendum im vergangenen November hatte die Mehrheit der Wähler dafür gestimmt. Ein Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofes hatte 2006 den Weg dafür freigemacht.  

Befürworter der Sterbehilfe in Washington argumentierten im Vorfeld, das Gesetz gestatte keine Euthanasie. Ärzten bleibe es untersagt, die tödlichen Dosen selbst zu verabreichen. Zudem dürften Mediziner, die mit dem Gesetz nicht einverstanden seien, eine Rezeptausgabe ablehnen.

Bisher ist Sterbehilfe nur in Washingtons Nachbarstaat Oregon ausdrücklich erlaubt; dort dürfen Ärzte auch aktiv menschliches Leben beenden. In den Staaten Montana, Nevada, Utah und Wyoming gibt es keine Gesetze gegen die Sterbehilfe. In allen übrigen US-Bundesstaaten ist sie strafbar. © kna/aerzteblatt.de

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