| dpa |
Brüssel – Der Vorschlag der Europäischen Kommission zur Aufhebung des Informationsverbots über rezeptpflichtige Arzneimittel könnte am Widerstand der Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten scheitern. Dies berichtet die Vereinigung der Medizinpresse APM Health Europe.
Eine erste Diskussion des Richtlinienvorschlags in der für Gesundheitsfragen zuständigen Arbeitsgruppe des EU-Ministerrats habe gezeigt, dass ein Großteil der EU-Länder eine Aufweichung des Informationsverbots ablehne, so APM. 25 der 27 Mitgliedstaaten hätten Bedenken gegenüber den geplanten Vorschriften geäußert, heißt es ferner aus EU-Kreisen.
Der Richtlinienvorschlag ist Teil des von EU-Industriekommissar Günter Verheugen vorgelegten Pharmapakets, das der Verbesserung der Arzneimittelsicherheit in der Europäischen Union dienen soll. Weitere Legislativentwürfe betreffen den Kampf gegen Arzneimittelfälschungen sowie die Pharmakovigilanz.
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