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Elektronische Gesundheitskarte: Nutzer sind zwiespältig

Donnerstag, 12. März 2009

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Heilbronn – Viele Inhaber der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) kennen deren Möglichkeiten nicht. Das berichten Wissenschaftler des Fachgebietes Medien- und Sozialpsychologie, Fakultät für Informatik, der Hochschule Heilbronn.

Sie evaluierten 2007 und 2008 im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg die Einführung der eGK in der Testregion Heilbronn. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen befragten sie also Patienten, Ärzte und Apotheker, die bereits mit der Karte arbeiten.

Die Chancen der eGK liegen laut der Hochschule in einer aktiven Mitarbeit durch deutlich verbesserte Information, die Aufnahme selbst dokumentierter Krankheitsverläufe und die Entscheidungshoheit darüber, wer auf die medizinischen Daten zugreifen darf. „Die Gesundheitskarte stärkt die Patientensouveränität, fordert aber auch mehr Eigeninitiative“, so die Wissenschaftler.

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Deutsches Ärzteblatt print
Die an den Feldtests teilnehmenden Ärzte und Apotheker sehen die Karte dem Gutachten zufolge eher negativ. Grund sei, dass die Arbeitsabläufe länger dauerten als mit der bisherigen Krankenversicherungskarte und zumeist als langsam und schwierig erlebt würden. © hil/aerzteblatt.de

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