Ausstellung über Medizin und Rassenwahn im NS-Staat beginnt
Donnerstag, 12. März 2009
Berlin – Unter dem Titel „Tödliche Medizin. Rassenwahn im Nationalsozialismus“ ist ab Freitag eine Sonderausstellung im Jüdischen Museum Berlin zu sehen. Sie informiert über die europaweit rund 300.000 Morde an geistig behinderten und psychisch kranken Menschen sowie 400.000 Zwangsterilisationen, wie die Programmdirektorin des Museums, Cilly Kugelmann, am Donnerstag erklärte.
Anzeige
Die Ausstellung wurde vom United States Holocaust Memorial Museum in Washington erarbeitet. Sie war bereits im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden zu sehen. Die erweiterte Berliner Fassung stellt auch Institutionen, Personen und Orte der Region vor, die mit den Massenmorden verbunden waren. Es ist die erste Ausstellung des Washingtoner Holocaust-Museums in der Bundeshauptstadt.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.