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Unicef fordert stärkeres Engagement gegen Kinderpornografie

Montag, 16. März 2009

Köln – Umfassende Maßnahmen gegen Kinderpornografie haben das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef und die Kinderschutzorganisation Ecpat (End Child Prostitution, Pornography And Trafficking of Children for Sexual Purposes) gefordert. Anlass ist ein Treffen zwischen Internetprovidern und Vertretern der Bundesregierung am Freitag.

„Konsum, Verbreitung und Herstellung von Kinderpornografie werden in Deutschland bislang nicht ausreichend bekämpft“, kritisierten die Organisationen. Kinder seien daher nur unzureichend vor sexueller Gewalt und Ausbeutung im Internet geschützt. Die Organisationen fordern, kinderpornografische Internetseiten schnellstens zu sperren.

 „Hinter jedem kinderpornografischen Bild im Netz steht der reale Missbrauch eines Kindes“, sagte die Geschäftsführerin von Unicef Deutschland, Regine Stachelhaus. Erfahrungen in Skandinavien und Großbritannien zeigten, dass diese Sperren viele Internetnutzer von diesen Seiten abhalten.

Ecpat und Unicef betonen in diesem Zusammenhang, dass diese Sperrungen rechtsstaatlich kontrolliert werden müssen, damit das Recht auf Informationsfreiheit gewahrt bleibe. Sie sehen die Sperren aber als unerlässlichen Baustein für einen umfassenden Schutz von Kindern. ©  hil/aerzteblatt.de

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adonis
am Montag, 16. März 2009, 08:33

Sperren

sind wohl effektiv. Auf alle Fälle helfen sie Surfern nicht auf Seiten gelangen, auf denen sie ursprünglich gar nicht landen wollten. Die Suchmaschinen werfen nur Resultate ohne Selbst den Inhalt zu kontrollieren. Da kann man beim Suchwort "Schach" auf die gewünschten, aber auch auf ungewünschte Seiten gelangen. In Skandinavien erscheint dann ein Hinweis der Polizei, dass man auf einer Seite gelandet ist, die rechtwidrig ist. Das ist mir auch schon passiert. Ich wundere mich dann ein wenig und frage mich, wer welchen Inhalt damit verbunden hat.
Informationsfreiheit muss ja nicht bedeuten, dass ich jeden Schwachsinn konsumieren muss. Ich halte mich hier nicht für eingeschränkt und kann es Deutschland nur empfehlen.

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