Nutzen nicht medikamentöser Therapie bei Alzheimer unklar
Dienstag, 17. März 2009
Köln – Ob Menschen mit Alzheimer-Demenz langfristig von nicht medikamentösen Behandlungsverfahren profitieren, bleibt eine ungeklärte Frage. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die Wissenschaftler des Instituts haben in den vergangenen Monaten 33 Studien mit insgesamt 3.800 Alzheimer-Patienten ausgewertet.
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Der unbefriedigende Befund sei vor allem dem Mangel an aussagekräftigen Studien geschuldet, sagte Institutsleiter Peter Sawicki. Keine der 33 Studien mit einer Mindestlaufzeit von vier Monaten habe den Vergleich mit den vom IQWiG zu bewertenden medikamentösen Therapien angestellt. Die Studien bezogen sich auf das Training von Angehörigen, emotionsorientierten Verfahren wie Validation und Reminiszenztherapie und kognitive sowie aktivierungsorientierte Verfahren. Die Berichtsqualität von 29 der 33 Studien ist laut IQWiG allerdings mangelhaft.
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