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Oxford – Eine Adipositas verkürzt das Leben um etwa drei Jahre, extrem Fettleibige sterben sogar zehn Jahre früher als Normalgewichtige. Die ausgeprägte Adipositas wirkt sich nach einer Meta-Analyse im Lancet (2009: doi: 10.1016/S0140-6736(09)60318-4) ebenso ungünstig aus wie lebenslanges Rauchen.
Für ihre jüngste Übersicht, der bisher größten zum Einfluss des Körpergewichts auf das Überleben, hat das Team um Sir Richard Peto und Gary Whitlock von der Universität Oxford die Ergebnisse aus 57 Langzeitstudien mit 894.576 Teilnehmern zusammengefasst, die überwiegend in Europa oder Nordamerika durchgeführt wurden. Die Teilnehmer wurden über 10 bis 15 Jahre nachbeobachtet. Während dieser Zeit starben 100.000 Teilnehmer, und das Sterberisiko war signifikant mit dem Body-Mass-Index (BMI) assoziiert.
Am niedrigsten war die Sterberate bei einem BMI von 22,5 bis 25 kg/m2. Darüber steigt das Sterberisiko pro 5 kg/m2 auf der BMI-Skala um 29 Prozent (Hazard Ratio 1,29; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,27-1,32): Übergewichtige sterben häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen (plus 40 Prozent pro 5 kg/m2), an Diabetes (plus 116 Prozent pro 5 kg/m2), an Nierenleiden (plus 59 Prozent pro 5 kg/m2), an Lebererkrankungen (plus 82 Prozent pro 5 kg/m2), an Atemwegserkrankungen (plus 20 Prozent pro 5 kg/m2) an Krebs (plus 10 Prozent pro 5 kg/m2) oder an anderen Erkrankungen (plus 20 Prozent pro 5 kg/m2).
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