Krebs: Gläubige Menschen vertrauen auf aggressive Therapie am Lebensende
Mittwoch, 18. März 2009
Boston – Religiosität bedeutet nicht unbedingt, dass Krebspatienten im finalen Stadium der Krankheit ihr Schicksal (allein) in Gottes Hände legen. Einer Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt zufolge (JAMA 2009; 301 1140-1147) erhielten gläubige Patienten dreimal häufiger als andere in aussichtsloser Lage noch eine aggressive lebenserhaltende Therapie.
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Die Coping With Cancer Study erforscht, wie Krebspatienten ihre unheilbare Krankheit bewältigen. Für viele ist diese Situation mit einer Hinwendung zu religiösen und spirituellen Anschauungen verbunden, die Holly Prigerson und Mitarbeiter mit dem „Religious/spiritual coping short form“ oder RCOPE-Fragebogen erfassten.
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Ist doch klar, sie wollen nicht sterben. Ausserdem gibt es einen grossen Unterschied zwischen dem, was man glaubt zu glauben und dem was man wirklich glaubt. George W. Bush war das wandelnde Beispiel dafür. Seine Äusserungen und Handlungen hatten mit christlicher Lebensweise gar nichts zu tun. Trotzdem ging er jeden Sonntag in die Kirche. Ich frage mich, ob der Mann während der Predigt geschlafen hat. Da steht nämlich nix von Guantanamo, Folter, Bomben, Reich dem Bösen ( Na die Apokalypse des Johannes wollen wir mal hier kurz ausklammern). Und so ist es bei den sog Gläubigen auch. Man will halt nicht zu schnell in den Himmel kommen.
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